Sozialpädagogische Ganztagesangebote an der Friedrich-Fröbel-Schule in Kooperation mit der kommunalen Jugendförderung Viernheim

 

„Mit Freude leben und lernen – fordern und fördern“

Unter dem Aspekt der Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe entwickelte die kommunale Jugendförderung mit der Schule ein passendes Konzept. Die schul- unterstützende Arbeit an der Friedrich-Fröbel-Schule ist geprägt durch eine intensive Zusammenarbeit von Schule, Jugendförderung und einer Vielzahl von Institutionen. Als Leitorientierung für die Ganztagsschule gilt: „Die Schule ist keine Insel, sie wird vielmehr zu einem vernetzten Mittelpunkt für Bildung und Kultur in der Kommune.“ Die Öffnung von Schule - als bildungspolitisches Postulat - fokussiert sich als gemeinsamer Auftrag und gemeinsame Verantwortung der für Schul-, Jugend- und Kulturarbeit Verantwortlichen vor Ort. Schulische und außerschulische Bildungsträger schaffen somit die Grundlage, um den Bildungsprozess von Kindern und Jugendlichen voranzubringen. Als Schwerpunkt lässt sich die Bildungsarbeit im Lebensweltbezug von Kindern und Jugendlichen ableiten. Im Vordergrund steht soziales und emotionales Lernen. Diese Vorgehensweise beabsichtigt eine Verortung der Angebote in die unmittelbare Lebenswelt der Jugendlichen, um ihnen in ihrer Schul- und auch in ihrer Freizeit sinnvolle und reizvolle Erfahrungsräume zu schaffen. Dies sind neben schulbezogenen Förderangeboten, auch musische, kreative, sportliche und spielerische Angebote.

 

Schule ist somit mehr als eine Bildungseinrichtung für Kinder und Jugendliche. Sie ist ein Lebensort an dem ganzheitliche Lebensplanung für Kinder und Jugendliche ermöglicht werden muss. Sie ist ein Ort, um demokratische Regeln zu erlernen und zu festigen und sie muss Jugendliche befähigen, den Übergang in die Berufswelt zu bewältigen.

 

Die Arbeitsstruktur des bestehenden pädagogischen Konzeptes der Ganztagsangebote beinhaltet die Jugendarbeit in den jeweiligen Lebensbereichen als gemeinwesenorientierte Jugendarbeit im Umfeld der Schule. Gemeinwesen wird hierbei begriffen als Schulgemeinde und die primäre Orientierung gilt den Heranwachsenden.

 

Die inhaltliche Ausrichtung der Arbeit umfasst die unterrichtsflankierende Zusammenarbeit sowie die Kooperation im unterrichtsergänzenden Bildungsbereich. Die Integration sozialpädagogischer Ziele der Jugendarbeit auf der Grundlage von Lebensweltorientierung, sozialer und kultureller Erfahrungsräume, generationsübergreifendem Handeln und Beteiligung stehen im Vordergrund. Gemäß dem Erziehungskonzept von Friedrich Fröbel sieht die Jugendförderung ihre Zielsetzung darin, dass die Schülerinnen und Schüler zu freien, denkenden und selbsttätigen Menschen heranwachsen. Dabei soll die Kreativität, die Selbständigkeit und die Individualität jedes Einzelnen gefördert werden.

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