Kulturell-ästhetische Bildung – Förderung der Wahrnehmungspotentiale
Kulturell-ästhetische Bildung ist wie die Kulturelle Praxis und das Soziale Lernen Grundlagenbildung. Es handelt sich folglich um ein Bildungsphänomen, das im Bildungsprozess vielfach unterschätzt wird. Oftmals wird es auf seine kompensatorische Funktion verkürzt.
Ästhetische Bildung besitzt in hohem Maße ein großes Spektrum von Potenzialen, also Möglichkeiten Kinder und Jugendliche zu befähigen, sich mit Kunst, Kultur und Alltagserscheinungen fantasievoll und kreativ auseinanderzusetzen. Wesentlich ist ihre Einbindung in den Gesamtprozess ästhetischer Erfahrungsbildung. Kulturell-ästhetische Bildung soll Kinder und Jugendliche befähigen, sich mit Kunst, Kultur und Alltag phantasievoll auseinanderzusetzen. Sie soll das gestalterisch-ästhetische Handeln in den Bereichen Bildende Kunst, Fotografie, Film, Video, Musik, Literatur, elektronische Medien, Spiel, Tanz, Theater fördern. Kulturell-ästhetische Bildung soll die Wahrnehmungsfähigkeit für komplexe soziale Zusammenhänge entwickeln, das Urteilsvermögen junger Menschen stärken. Sie soll sie zur aktiven und verantwortungsvollen Mitgestaltung der Gesellschaft ermutigen. Besonders die praktische Auseinandersetzung mit den Mitteln, Techniken und Inhalten der kulturell-ästhetischen Bildung kann dazu beitragen, die Persönlichkeit von Schülerrinnen und Schüler zu entwickeln. Ästhetische Bildung bietet die Möglichkeit seiner persönlichen Sichtweise Ausdruck zu verleihen, selbst etwas zu gestalten und sich damit auch öffentlich darzustellen. Ästhetisches Lernen sollte folglich auf das Entdecken persönlicher Interessen setzen und den einzelnen darin unterstützen, zu Beginn seines Lernprozesses eigene Fragen zu stellen. Hier muss berücksichtigt werden, dass sich die Wahrnehmungsvoraussetzungen und Handlungserfahrungen durch die neuen Medien verändert haben und sich fortlaufend verändern.
Der Ausbildung der Wahrnehmung muss schulisch deshalb einen hohen Stellenwert eingeräumt werden. Wahrnehmung ist die Grundlage aller Erkenntnis. Ohne Wahrnehmung kann keine Erkenntnis entstehen. Deshalb ist es Anliegen der Friedrich-Fröbel-Schule folgende zentralen Aussagen zu berücksichtigten und bei der Entwicklung der kulturell-ästhetischen Bildung zu beachten:
Für die Friedrich-Fröbel-Schule bedeutet dies:
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