Wählen Sie für Ihr Kind den sichersten Schulweg aus. Ein kleiner Umweg lohnt sich, wenn es über einen nahe gelegenen Fußgängerüberweg oder beampelte Kreuzung führt. – Schulwegplan hilft bei Ihren Entscheidungen –
Gehen Sie diesen Weg zusammen mit Ihrem Kind und erklären Sie (kindgerecht) schrittweise Ihr demonstratives Verhalten,
Lassen Sie Ihr Kind selbständig entscheiden – wenn es von sich aus Lösungen vorschlägt – und unter Ihrer Aufsicht die Führung übernehmen.
Verstärken Sie richtige Entscheidungen durch Lob und korrigieren Sie Fehlverhalten mit Geduld und gutem Beispiel
Festigen Sie durch Wiederholen das richtige Verhalten bei Ihrem Kind. Mit zunehmender Sicherheit baut sich die Bereitschaft auf zu selbständigem Handeln.
Bereiten Sie Ihr Kind auch auf unerwartete Situationen (Baustelle auf dem gewohnten Weg etc.) vor und besprechen Sie mit ihm, wie es sich richtig zu verhalten hat.
Testen Sie das Verhalten Ihres Kindes an bestimmten kritischen Stellen, bevor Sie es zum ersten Mal allein gehen lassen. Achten Sie besonders darauf, ob es
Am Bordstein immer anhält, um sich abzusichern
Den Blickkontakt mit dem Fahrzeugführer sucht,
Die Absicht anderer Verkehrsteilnehmer erkennt und danach handelt
Die eigene Absicht deutlich anzeigt
Die Geschwindigkeit herannahender Fahrzeuge abschätzen kann
Lassen Sie sich von Ihrem Kind über Ereignisse auf dem Schulweg berichten und gehen Sie auf seine Probleme ein – auch auf scheinbar unbedeutende –
Schicken Sie Ihr Kind immer sie rechtzeitig auf den Weg, dass auch Verspätungen – egal welcher Art – mit einkalkuliert sind.
Ziehen Sie Ihr Kind bei schlechten Sicht- und Wetterverhältnissen so an, dass es von den Fahrzeugführern rechtzeitig erkannt werden kann. Die Farben gelb, rot oder orange sind dazu am besten geeignet.
Wenn Sie Ihr Kind mit dem Auto zur Schule bringen oder dort abholen – sollte die Ausnahme sein – dann wählen Sie bitte eine geeignete Stelle aus, wo Sie Ihr Kind sicher absetzen bzw. einsteigen lassen können. Halten Sie immer auf der Seite des Schulgebäudes – Sie ersparen damit Ihrem Kind das Überqueren der Straße. Denken Sie dabei aber auch den die Kinder, denen Sie mit Ihrem Fahrzeug ein Sichthindernis sind.
Üben Sie, wenn erforderlich, mit Ihrem Kind die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln.